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St. Lambertus Schützenbruderschaft 1610 e.V. Nettetal-Leuth

038_1910 König Johann inken

von links: Minister Johann Genent, König Johann Finken,
Minister Winand Nelihsen
von links: Page Johannes Genent und Page Franz Nelihsen

Johann Finken

Text und Foto: Jubiläumsbuch 2010

war Brudermeister von 1889 bis 1914. Der Name Johann Finken ist in Zusammenhang mit der St. Lambertus­Bruderschaft nicht mehr wegzudenken.
25 Jahre war er Brudermeister; 1910 König beim 300jährigen Jubelfest der St. Lambertus-Bruderschaft. Johann Finken, Bauer oder – wie er es selbst lieber hörte – als Ökonom, hat sich nicht nur um die hiesige St. Lambertus-Bruderschaft verdient gemacht.
Er war Mitglied (Mitgliedsnr. 144) des hoch angesehenen geldrischen Vereins, des ältesten historischen Vereins am Niederrhein. Unter Mitwirkung von Johann Finken wurde das Werk des geldrischen Historikers Dr. Leopold Henrichs „Die Geschichte der Herrlichkeit Leuth” 1896 herausgegeben.
Als Heimatforscher wurde er weithin bekannt. 1897 erschien die Geschichte der Stadt Kaldenkirchen von Johann Finken. Die „Herrlichkeit Lobberich” stammt ebenfalls aus der Feder des Heimatforschers Johann Finken.
In der Herrlichkeit Lobberich, wird in einem ausführlichen Kapitel – dreißigstes Kapitel – „Die Bruderschaften” von Johann Finken festgestellt, dass die Leuther Schützenbruderschaft schon im Jahre 1450 ­bestand. Unter ihrem jetzigen Namen – St. Lambertus-Bruderschaft – aber erst seit 1610.
Als Johann Finken am 13. September 1914 für immer die Augen schloss, verlor die Bruderschaft einen ihrer eifrigsten Schützenbrüder. Vorbildlich war seine Tätigkeit als Chronist.
 

 Die Straße „Johann-Finken-Straße” wurde nach ihm benannt.